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Weitergehende Informationen zur Tram West

Auf den folgenden Internetseiten finden Sie zusätzliche Informationen zur Tram West:

Historie in der Bürgerschaft: SPD-Bürgerschaftsfraktion

Infoseite der RSAG

Position des BUND

3 Gedanken zu „Weitergehende Informationen zur Tram West“

  1. Interessant ist die Position des BUND: „Die Erweiterung des RSAG-Netzes vom Zoo bis zum Markt Reutershagen wird vom BUND Rostock begrüßt – zu bestimmten Bedingungen! Entlang der neuen Strecke können zahlreiche Stationen mit einer attraktiven Straßenbahnverbindung angeschlossen werden, die täglich von vielen Menschen frequentiert sind. Das sind z.B. der Haupteingang des Zoos, der P+R Parkplatz am Barnstorfer Ring, das Christophorusgymnasium mit rund 1.400 Schüler:innen, die Bundespolizei, die Agentur für Arbeit sowie der Wochenmarkt in Reutershagen und der Anschluss an die Hamburger Straße. Diese Verbindung wird zahlreiche Menschen vom PkW auf den ÖPNV umsteigen lassen. […] Für den Bau der Trasse stellt der BUND aber Forderungen: für den Bau der Straßenbahnlinie muss so weit wie möglich auf bereits versiegelte Flächen zurückgegriffen werden und Neuversiegelung vermieden werden! […] Stattdessen sollten bereits versiegelte Flächen für die Trasse genutzt werden, wie z.B. der Parkplatz am Zoo sowie vorhandene Straßen und Wege.“

    1. Lesen Sie bitte den letzten Satz des BUND. Die Tram West wird an fast keiner Stelle auf bereits versiegelten Flächen fahren. Ausnahme ist der kurze Teilstück beim Parkplatz Zoo. Ansonsten handelt es sich insbesondere um Grünflächen, unversiegelte Parkplätze, Wald und Kleingärten. Das erscheint doch nicht im Sinne einer Nicht-Versiegelung von zusätzlichen Flächen.

  2. Sehr geehrter Herr Sens,
    wieso reduzieren Sie die Meinung des BUND bei Ihrer Antwort lediglich auf den einen Punkt der Versiegelung, so dass es als als K.-o.-Kriterium erscheint? Für den BUND ist es doch gerade _kein_ Ausschlusskriterium. Stattdessen befürwortet er das Projekt grundsätzlich, stellt er doch eine Abwägung zwischen ökologischen Nutzen eines verbesserten ÖPNV und der Versiegelung auf und fordert, dieses zu berücksichtigen. Zumal die Strecke ja nicht, wie Sie andeuten wollen, (außer am Zooparkplatz) nur über bisher völlig unverbaute Gebiete fährt. In den Kleingärten stehen ja auch Lauben und es sind Wege vorhanden. Schließlich gibt es bei der Straßenbahn auch die Möglichkeit zur Verlegung von Rasengleisen, so dass die Versiegelung deutlich geringer ausfällt und z.B. Wasser gut versickern kann. Warum vertrauen Sie der Einschätzung des BUND zur Versiegelung, aber ignorieren Sie seine Einschätzung zum Klimaschutz durch die Mobilitätswende?

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